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CBD Pflaster: Alles Wichtige zur Wirkung und Anwendung

CBD Pflaster Testbericht
Written by Fabienne

Obwohl CBD Öl und CBD Kapseln als wahre Allrounder der natürlichen Hilfsmittel aus Hanf gelten, bieten sie den ein oder anderen Nachteil. So wird der Hanfwirkstoff Cannabidiol oral verwendet nur in sehr geringem Umfang verwertet – weshalb es bei lokalisierbaren Beschwerden sinnvoller sein kann, CBD direkt über die Haut einzusetzen. Genau das ist mit den modernen CBD Pflastern möglich, mit denen sich der Weg über Magen-Darm-Trakt und Leber umgehen lässt. Wir haben uns etwas intensiver mit den Produkten beschäftigt und verraten nachfolgend, was man zur Anwendung und Wirkungsweise wissen muss.

Warum CBD über die Haut anwenden?

Vorweg: CBD Öle, Sprays und Kapseln bieten viele Anwendungsmöglichkeiten und haben bereits zahlreichen Menschen weitergeholfen, wenn es um ihre eigenen Beschwerden ging. Allerdings kann man zu den Produkten auch gewisse Nachteile nennen, die so mancher Nutzer schlichtweg umgehen möchte. So schmeckt CBD Öl beispielsweise nicht jedem, was auch für Sprays, Pasten und den Nachgeschmack mancher Kapseln gilt. Auch muss CBD im Magen-Darm-Trakt Magensäure und Enzymen standhalten, die den Großteil des Wirkstoffs schon vor der Aufnahme über die Schleimhaut zunichte machen. So spricht man in der Medizin beispielsweise vom First-Pass-Effekt: Die Wirkstoffe werden durch die Leber in ihrem Effekt beeinträchtigt. Es wäre eine besonders große Wirkstoffmenge notwendig, um die Resultate trotzdem zu verspüren. Für Beschwerden, die an einer bestimmten Körperstelle auftreten, kann also eine lokale Anwendung von Cannabidiol sinnvoller sein.

Puro Curo CBD PflasterCannabidiol kann seine Wirkung auch über die Epidermis entfalten. Schon in den Hautzellen finden sich zahlreiche CB-Rezeptoren, die der Wirkstoff beeinflussen kann. Die transdermale Aufnahme umgeht den Weg durch den Magen-Darm-Trakt und sorgt dafür, dass der Hanfwirkstoff direkt zum Endocannabinoidsystem gelangen kann. Dieses ist an vielen verschiedenen körperlichen Funktionen und Prozessen beteiligt und kann ebenso aus dem Gleichgewicht geraten, wie beispielsweise die Hormone. CBD hilft dabei, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen. Weil der Wirkstoff also direkt über die Haut aufgenommen wird, lässt er sich an Stellen mit Beschwerden gezielt einsetzen. Denn: Es kann von einer erheblich stärkeren Wirkungsweise ausgegangen werden.

CBD Pflaster – was macht sie aus?

CBD für die Haut kennt man bereits in Form von CBD Salben, Hautcremes und Seren, die für viele verschiedene Zwecke konzipiert werden. Während Salben, Cremes und Co. schnell einziehen und eher für die langfristige Erleichterung gedacht sind, zeichnen sich die Pflaster mit dem Hanfwirkstoff durch etwas andere Eigenschaften aus: Das Cannabidiol wird durch die Klebestreifen nämlich kontinuierlich an die Haut weitergegeben, aber auch breitflächiger eingesetzt. Man braucht nur ein Pflaster, um den ganzen Tag lang von dessen Effekt zu profitieren – und kann dieses unsichtbar unter der Kleidung tragen oder sogar über Nacht verwenden. Über die Dosierung, Menge oder das Nachcremen müssen sich Anwender keinerlei Gedanken machen.

Welche Wirkung können die Cannabidiol Pflaster entfalten?

Cannabidiol gilt unter anderem als entzündungshemmend und konnte bereits in Studien 1)https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14644587/ belegen, dass entzündliche Prozesse durch den Wirkstoff gehemmt werden und schneller abklingen. Durch das Vorbeugen, Lindern und Heilen von Entzündungen kann CBD nicht nur im Körper aktiv werden, sondern auch auf der Haut Gutes tun – weshalb die Pflaster mit Cannabidiol bereits einen wesentlichen Vorteil bieten. Auch bei Hautproblemen wie Psoriasis kann der Hanfwirkstoff seine volle Naturkraft entfalten: Durch die Regulierung der Botenstoffe werden die Beschwerden der Hauterkrankung nachweislich [4] gelindert.  Cannabidiol gilt aber hauptsächlich als schmerzlindernd und könnte daher – durch das Pflaster kontinuierlich zugeführt – lokale Schmerzen reduzieren. Ob Rückenschmerzen oder Nackenbeschwerden – der Wirkstoff könnte sich in vielerlei Hinsicht als nützlich erweisen.

Darüber hinaus gilt CBD als krampflösend und beruhigend. Untersuchungen haben bisher verdeutlichen können, dass Missempfindungen durch Nervenkrankheiten und das erhöhte Schmerzempfinden durch den Hanfwirkstoff ebenfalls reduziert werden können. Das zeigt: Die Wirkung der Cannabidiol Pflaster könnte sich auf verschiedene Arten zeigen – es handelt sich also um ein vielseitig einsetzbares Produkt, das mehrere Bedürfnisse zu erfüllen weiß.

Bei diesen Beschwerden könnten Cannabidiol Pflaster behilflich sein

Durch die vielfältige Wirkungsweise des Hanfbestandteils kann mit den Pflastern gezielt auf mehrere Probleme eingegangen werden. So finden die Pflaster beispielsweise gegen Hautprobleme wie Akne, Psoriasis oder Ekzeme Anwendung, aber auch bei Entzündungen und Wunden, deren Heilung gefördert werden soll. Darüber hinaus kann auch eine innere Wirkung erzielt werden: Beispielsweise bei Muskelkater, Krämpfen oder Verspannungen. Übrigens könnten die kleinen Wunderpatches auch dabei helfen, die Schlafqualität zu verbessern: Schließlich gilt CBD als beruhigend und entspannend. Die Stärken der Hilfsmittel können daher bei ganz verschiedenen Problemen zum Tragen kommen.

Vor- und Nachteile der CBD Pflaster im Überblick

  • Direkte Aufnahme des Wirkstoffs ohne Verluste
  • Zu vielen verschiedenen Zwecken einsetzbar
  • Kontinuierliche Abgabe des Cannabidiols
  • Keine umständliche Dosierung oder orale Einnahme erforderlich
  • Pflaster sind diskret und unter Kleidung nicht zu erkennen
  • Nutzungsdauer liegt pro Pflaster bei acht bis 24 Stunden und variiert damit stark

 

Das muss man zur Anwendung wissen

Die Anwendung der Cannabidiol Pflaster gestaltet sich recht einfach, weshalb diese auch für Einsteiger gut geeignet sind: Pro Tag wird die Nutzung eines Patches empfohlen, das schlichtweg auf die gewünschte stelle aufgeklebt wird. Dort kann es dann zwischen acht und 24 Stunden verweilen – je nach Herstellerangaben und Gebrauchsanweisung. In der Regel enthält eine Packung eine Ein-Monats-Ration an Pflastern, sodass man für alle Eventualitäten gerüstet ist. So funktioniert die Applikation Schritt für Schritt:

  1. Die betroffene Stelle sollte gereinigt werden, damit das Pflaster gut haftet. Je weniger Fett auf der Haut haftet, desto besser hält das Produkt. Ein Verrutschen ist nicht zu erwarten, da die breite Fläche ausreichend Halt bietet und mit medizinischen Pflastern zu vergleichen ist.
  2. Das Pflaster gleichmäßig auftragen und Luftbläschen bei Bedarf ausstreichen. Bestenfalls wird das Produkt an der Schulter oder am Oberarm verwendet, aber auch die jeweils betroffene Stelle selbst kann beklebt werden.
  3. Nach acht bis 24 Stunden (je nach Anweisung des Herstellers) kann das Pflaster wieder abgezogen werden. Um von der bestmöglichen Wirkung zu profitieren, sollte das Produkt mindestens acht Stunden auf der Haut verbleiben.

Wichtig zu wissen ist übrigens, wie viel Milligramm CBD in jedem Pflaster stecken – und welcher Menge an CBD Öl dies entspricht. Vorab können wir sagen: Die Pflaster an sich sind preiswerter, da sie den Wirkstoffverlust umgehen. Dabei entsprechen 16mg CBD in einem Streifen etwa zehn Tropfen 5% CBD Öl, 32mg zehn Tropfen eines 10% Öls und 64mg zehn Tropfen eines 20%igen CBD Öls. Auch mit dieser Produktkategorie kann also genau auf die Stärke der Beschwerden eingegangen werden.

Mit welcher Nebenwirkung ist zu rechnen

Zu den Cannabidiol Pflastern speziell sind uns keinerlei Nebenwirkungen bekannt. Doch man braucht keinen CBD Pflaster Test, um die möglichen Begleiterscheinungen aufsagen zu können: Schließlich kann der Hanfwirkstoff mit sanften Nebenwirkungen einhergehen, zu denen Benommenheit, ein trockenes Mundgefühl und Appetitlosigkeit gehören. Diese verlaufen in den meisten Fällen jedoch so mild, dass von richtigen Nebenwirkungen eigentlich nicht die Rede sein kann.

Verträglichkeit von CBD Pflastern

In Sachen Wechselwirkungen sieht das Ganze schon wieder etwas anders aus. So kann Cannabidiol mit Medikamenten wie etwa Schmerzmitteln wechselwirken und diese verstärken oder in ihrem Effekt beeinträchtigen. Daher gilt es, CBD und Medikamente mit mindestens zwei Stunden Abstand einzunehmen. Dies ist aber mit einem Pflaster kaum möglich, weshalb hier auf ärztlichen Rat zu hören ist.

Diese CBD Pflaster Erfahrungen haben Anwender gemacht

Erfahrungsberichte bisheriger Käufer gibt es aktuell noch keine zu finden. Wer CBD Pflaster kaufen möchte, kann daher nur auf seine Intuition vertrauen oder sich überwinden, dieses auch ohne Kundenempfehlungen einmal auszuprobieren. Das es keine Kundenerfahrungen gibt, ist jedoch auch nicht verwunderlich: Schließlich handelt es sich bei diesem Produkt um eine Neuerscheinung auf dem Markt, die erst noch das Interesse wecken muss – und das kann bekanntlich eine Weile dauern. Sobald sich jedoch erste Bewertungen sammeln, werden wir an dieser Stelle genauer berichten.

 

Fazit: Wenn es Pflaster in sich haben

Pflaster kennt man üblicherweise in Sachen Wundversorgung oder in Verbindung mit starken Schmerzmitteln – mittlerweile kommen diese aber auch stärker mit natürlichen Wirkstoffen in Kontakt, die längst als sinnvolle Hilfsmittel bei diversen Beschwerden gelten. Wer mit üblichen Cannabidiol Ölen oder Sprays nicht allzu gut klarkommt oder generell auf eine orale Einnahme verzichten möchte, liegt mit den Patches genau richtig. Zwar fehlt es noch an Erfahrungen zu den recht neuen Produkten – allerdings sind wir uns schon jetzt sicher, dass es sich um eine Innovation handelt, die uns in Zukunft noch viele Vorteile verschaffen kann und daher das Ausprobieren Wert ist. Achtet man beim Kauf auf eine hohe Qualität der Inhaltsstoffe und die Gewinnung des CBD aus EU-zertifiziertem Hanf, kann im Grunde nichts schiefgehen.


FAQs – Häufig gestellte Fragen zum Thema

Gerade weil Pflaster mit dem Hanfwirkstoff CBD so neuartig sind und noch von nicht allzu vielen Herstellern ins Sortiment mit aufgenommen wurden, bestehen für Interessierte häufig noch zahlreiche Fragezeichen rund um das Thema. Diese möchten wir selbstverständlich aus dem Weg räumen, um zu einer optimalen Anwendung zu verhelfen. Je besser man informiert ist, desto einfacher gelingt es schließlich, die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Wo kann man CBD Pflaster kaufen?

Die schlechte Nachricht zuerst: In der Apotheke oder Drogerie ist das praktische Pflaster mit natürlichem Wirkstoff (noch) nicht erhältlich, sodass sich lokales Einkaufen eher schwierig gestaltet. Allerdings setzen mehr und mehr Marken auf die Pflaster mit Naturwirkstoff, sodass online bereits eine breite Auswahl zur Verfügung steht. Wir haben  uns umgesehen und herausgefunden, dass diese Unternehmen mittlerweile Cannabidiol Pflaster anbieten:

  • PuroCuro
  • Renova
  • Pure Ratios
  • Améo

 

Enthalten CBD Pflaster THC?

Die bisher erhältlichen Pflaster enthalten tatsächlich kein THC, da sie mit isoliertem Cannabidiol versetzt wurden. Daher können die Produkte auch von Sportlern verwendet werden, deren Wettkampfrichtlinien CBD als zulässig ansehen. Die THC-Freiheit macht die Pflaster zudem den meisten Ländern legal.

Was kosten Cannabidiol Plaster?

Die gute Nachricht ist, dass die Hilfsmittel gegen recht angenehme Preise zu haben sind. Im Schnitt kann man mit Kosten von rund 25 Euro rechnen, was aber auch für einen ganzen Monat ausreicht. Im Vergleich zu manchem CBD Öl, Spray oder den Kapseln als Alternative kommt man – auch wegen der hohen Bioverfügbarkeit – mit den Pflastern recht günstig davon.

Welche Zutaten beinhalten die CBD Patches?

Welche Wirkstoffe auf dem Patch zu finden sind und über dieses abgegeben werden, hängt maßgeblich vom Hersteller ab. So gibt es Anbieter, die auf eine Reihe hochkarätiger Wirkstoffe rein natürlicher Art setzen. Pure Ratios setzt beispielsweise nicht nur Breitspektrum Hanfextrakt ein, sondern auch wertvolle Öle wie Süßmandelöl, Avocado-Öl, Shea-Nuss-Öl und Aloe-Butter. Dadurch erfreut sich die Haut an der verwendeten Stelle auch über die Extraportion Pflege.

 

Quellen   [ + ]